Gruppendynamik

Straight from the Agegroup!

Alle Agegrouper haben das gleiche Problem. Triathlon benötigt verdammt viel Zeit, besonders in der Vorbereitung auf eine Langdistanz. Neben Familie und Job ist diese Zeit oft schwer zu erübrigen. Durch einige Tipps und Tricks ist dieses Trainingspensum dennoch möglich. Und diese holen wir uns von denen, die es am Besten wissen: Von Euch!
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Klemens lernte ich auf Mallorca kennen. Er stand vor mir in der Schlange, für den Check-In der Challenge Paguera. Der fröhliche Berliner half mir direkt weiter, als ich keine Ahnung hatte, welche der tausenden Schildchen aus dem Beutel, an welchem Teil meines Rads befestigt werden sollten. Seitdem gab es immer wieder Treffen, im sportlichen Kontext und ich merkte schnell, dass ich viel aus der sportlichen Erfahrung von Klemens lernen kann. Neuerdings ist er bei den „Adidas Runners“ aktiv. Gemeinsam haben wir uns über das Thema Gruppendynamik unterhalten.

Ahoi Klemens. Schön, dass du dir hierfür etwas Zeit nehmen kannst. Wie lange bist du denn bereits im Triathlon Sport unterwegs? Was ist persönlich dein größter Erfolg?

Moin, so richtig los ging es im Jahre 2012, mit einer ersten Sprint- und Olympischen Distanz. In einer „Speedo“ beim Schwimmen und einem 200€-Fitnessbike. Beim Laufen kannte ich mich schon ganz gut aus, da ich bereits seit 2005 Halbmarathons laufe. Irgendwann wollte ich dann mal was Neues ausprobieren und eine neue Herausforderung für mich suchen.

Was ist persönlich dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg für mich selbst, ist tatsächlich meine erste Langdistanz, die ich beim „Berlin Triathlon XL“ 2014 gefinished habe. Bei über 30 Grad und Neoverbot, mit einem Rennrad mit Aero-Aufsatz und zwei gemütlichen Wechseln von je 10min.

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Was bedeutet für dich das Triathlon-Training und wie bekommst du es in deinen Alltag eingebaut?

Man kann schon sagen, dass das Triathlon-Training mein absolutes Haupthobby ist. Je nach Saison nimmt das Training neben der Arbeit und anderen Freizeitaktivitäten schon sehr viel Zeit in Anspruch, mit bis zu 14-18 Wochenstunden. Das bedeutet, dass man gerade ab der Phase 1-2 Monate vor den Wettkämpfen, schon mal die eine oder andere Party früher verlässt, im Sommer nicht mit an den See kommt – oder eben mit dem Rad hinfährt. Ansonsten heißt es unter der Woche, morgens vor der Arbeit schwimmen, getreu dem Motto #iwasswimmingwhileyouweresleeping. Im Sommer dann auch gern im 1km entfernten See bei mir um die Ecke. Nach der Arbeit dann eine Runde laufen oder Radfahren.

Du bist neuerdings sehr stark aktiv bei den „Adidas Runner Berlin“. Wie lange bist du schon dabei und wie bist du dazu gekommen dort mitzumachen?

Bei den ARs so richtig aktiv bin ich seit Anfang letzten Jahres. Ich habe die Community bei ein paar Rennen und Läufen durch die Stadt gesehen und hab dann irgendwann mal bei einem Lauf unter der Woche vorbeigeschaut.

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Bild von den Adidas Runners Berlin

Ist die Gruppe für dich eine starke Motivationshilfe bei deinem Training?

Ja absolut! Gerade bei den „Long Runs“ in der Marathon-Vorbereitung macht es schon deutlich mehr Spaß, wenn man die 30km-Läufe nicht alleine absolvieren muss. Auch beim Intervall-Training pusht man sich in einer Gruppe viel mehr gegenseitig, als wenn man allein laufen muss.

Allerdings kann ich gerade bei der Vorbereitung auf eine Langdistanz oft nicht mitmachen, da dann doch jeder Einzelne für sich, seinen recht speziellen Trainingsplan für die Woche hat. Also wann genau man Schwimmen, Radfahren, Laufen und natürlich noch Stabi *räusper* machen muss.

Hast du vorher allein trainiert oder hattest du auch privat Mitstreiter zum Beispiel für die Langdistanz?

Größtenteils habe ich, bzw. trainiere ich tatsächlich allein. Bei dem angesprochenen Wochen-Trainingsplan gestaltet es sich gerade unter der Woche oft schwierig, jemanden zu finden, der zum gleichen Zeitpunkt genau das gleiche trainieren muss/will wie ich. Ich habe ein paar Freunde, die auch Triathlon machen. Am Wochenende trifft man sich öfter zu einer gemeinsamen Radtour oder zu Hause auf der Rolle, im Winter mit Netflix.

Was ist dein nächstes großes Ziel?

Nächstes Jahr startet der nächste Versuch für die Challenge Roth. Die musste ich 2017 leider krankheitsbedingt canceln, dafür gab‘s in dem Jahr zum Glück noch den Ironman Hamburg. Also alles auf Roth für 2019.

Danke dir Klemens, für das tolle Gespräch. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg für deine Ziele!

Danke dir auch! Wir sehen uns.

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Du bist auch Agegrouper und hast Lust, zu einem bestimmten Thema, Deine persönliche Erfahrung zu teilen? Wir freuen uns auf Deine Anfrage unter hello@jrney.de.

Deine top 5 Songs fürs Laufen?

– Let‘s get it started – The Black Eyed Peas
– Can’t hold us – Macklemore & Ryan Lewis
– Beautiful Day – U2
– Happy – Pharrel Williams
– Right Here, Right Now – Fatboy Slim

Hier geht es zur Playlist mit allen Songs unser Straight from the Agegroup Partner

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