Hält die Uhr von Polar was sie verspricht?!

Nicht einmal 24 Stunden habe ich die neue Vantage V am Handgelenk und schon bekommt ihr den ersten Testbericht serviert. Das ist doch mal ein Serivce!

Kaum eine Produkt-Neuerscheinung hat mich so interessiert, wie die Polar Vantage V. Nicht, weil ich soviel Gutes darüber gehört habe, sondern genau das Gegenteil. Angekündigt, als die Revolution auf dem Laufgadget-Markt, sollte die Vantage V als neues Schlachtschiff von Polar mit einigen neuen Funktion auftrumpfen. Unter anderem die genauste Herzfrequenz-Messung aller Zeiten und Recovery-Funktionen, die einem einen neuen Zugang zum eigenen Körper und Training ermöglichen soll. Die Rezensionen, die man nach der Neuerscheinung lesen konnte, bezeugten das genaue Gegenteil. Verspätete Liefertermine für Einzelhändler, Abbrüche in der GPS-Übertragung und ein Großteil der Funktionen sollen erst nach einem noch ausstehenden Firmware-Update vollständig zur Verfügung stehen. Dennoch wollte ich es mir nicht entgehen lassen, als ich die Chance bekam, selber eine zu testen. Ich habe mich zum, vielleicht auch nur kurzfristigen Wechsel, von Garmin auf Polar entschieden. Wir werden sehen!

 

Schönes und großflächiges Display.

 

Laufen mit Polar

Es regnet in Strömen und dennoch habe ich Bock ’ne kleine Runde zu laufen. Das kommt nicht so häufig vor, aber seit heute morgen baumelt ein absolutes Juwel an meinem Handgelenk. Die Luxus-Fitnessuhr überzeugt mit einem ultra-schlanken Design und ist für mich, nach der Garmin Fenix-5, erst einmal gewöhnungsbedürftig. Sie ist deutlich leichter und dennoch ist das Display groß und übersichtlich gestaltet. Ein wenig verwunderlich ist zu Beginn der Touchscreen, der mir bei den vorhandenen 5 Tasten völlig überflüssig vorkommt. Die Touchfunktion will mir auch direkt auf den Senkel gehen. Als meine erste Aktivität wähle ich Laufen. Ich muss jedoch mit den Handschuhen auf dem Display ausgerutscht sein und starte aus Versehen eine Laufband-Aktivität. Nervig! Dass ich die falsche Aktivität gewählt habe, bemerke ich erst nach Ende meiner Laufrunde, als ich die Daten aus der Uhr mit der Flow App synchronisiere. Dies scheint aber nichts auszumachen, da die Uhr mir dennoch fast exakt die richtige Kilometerzahl meiner Heimrunde anzeigt. Die Abweichung zur normalen GPS Messung mit der Fenix beträgt gerade mal 200 Meter. Da kann man nicht meckern. Nach Speicherung kann ich die falsch eingestellte Option ohne Probleme ändern und die Daten umschreiben. Das finde ich absolut genial.

 

Flow App

Die angezeigte Datenmenge unterscheidet sich in keiner Weise von der von Garmin, außer der Tatsache, dass man noch seine persönliche Einschätzung abgeben kann und diese mit in die Bewertung der Leistung einfließt. Für alle weiteren Anzeigen, die einem laut Werbung versprochen wurden, muss man weitere drei Trainingstage leisten. Erst dann ist eine Einschätzung des Trainingsstandes möglich.

 

Image from iOS

Kurzfristiges Fazit:

Trotz der schlechten Kritiken bin ich grundsätzlich positiv gestimmt. Klar war ich zu schusselig, die richtige Lauffunktion zu testen, jedoch überzeugt die Laufband-Messung durch sehr genaue Einschätzung der zurückgelegten Strecke und die Flow App durch schnelle individuelle Anpassung. Das Display ist übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen. Keine Ahnung, wieso diese Uhr Touch hat, aber schaden tut es auch nicht. Nach einigen weiteren Tagen werde ich dazu noch ein längeres Statement abgeben. Mal sehen, ob auch alle weiteren Aktivitätsprofile genauso performen, wie das Laufband! Dann gibt es auf jedenfall nichts zu meckern.

Den richtigen und ausführlichen Test bekommt ihr bald im Testlabor serviert!

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