Ich treffe mich mit dem sympathischen norddeutschen Nis in meinem Hamburger Lieblingsladen. Der Triathlonfachhandel Trionik mit angeschlossener Werkstatt und Physioräumen führt neben vielen klassischen Triathlonmarken seit neuestem auch Kleidung des Labels „Fe226“. Mit gedeckten Farben und einer auffallenden Schlichtheit fällt diese Marke, neben den bunten alternativ Klassikern, direkt ins Auge. Doch neben der Optik kommt Fe226 noch mit vielen weiteren Features. Mit welchen genau, habe ich mich in diesem Interview aufklären lassen. #beiron

Moin Nis! Bevor du bei Fe226 eingestiegen bist, hast du viele namenhafte Stationen im Triathlonbereich mitgenommen. Gib uns doch mal ein kleinen Auszug!

Woher mich sicherlich viele kennen, war mein Wirken beim Triathlon Magazin. Dort habe ich elf Jahr lange gearbeitet und bin Chefredakteur gewesen. Dieser Job hat eigentlich perfekt zu mir gepasst, doch ich merkte irgendwann, dass mich die Position nicht dauerhaft erfüllt und ich neue Herausforderungen brauche.

Also wechselte ich zu Canyon als Brand Manager für Road, Triathlon und Cyclocross. Dafür zog ich auch mit meiner Familie nach Koblenz. Ein toller Job in einer wunderbaren Arbeitsumgebung. Ich war schon immer ein Materialliebhaber. Durch meine Arbeit bei der Triathlon bin ich ein wenig zum „Materialnerd“ geworden, meine Liebe zu guten Verarbeitungen konnte ich bei Canyon voll ausleben. Fachlich war ich dort perfekt aufgehoben. Doch als Nordlicht sehnst du dich irgendwann zurück in den Norden.

Der Wunsch nach einer Rückkehr wurde irgendwann so stark, dass wir uns dazu entschieden zurück zu ziehen. Dort arbeitete ich zunächst erst einmal als selbstständiger Brandberater. So lernte ich auch Morten kennen – meinen heutigen Partner bei Fe226. Erst arbeite ich als externer Berater für Fe226, doch wir hatten direkt eine super Verbindung und waren auf einer Wellenlängen. Ich konnte mich mit den Werten und der Optik der Firma sofort identifizieren und fand meine Person mit meinen Wünschen direkt im Konzept wieder.

Nis Sienknecht mit dem AEROFORCE SLEEVED TRI SUIT

Gemeinsam habt ihr dann Fe226 weiter aufgebaut. Du hättest sicher bei vielen bestehenden Triathlonmarken einsteigen können. Wieso habt ihr euch entschieden eine neue Marke zu erschaffen und was macht ihr besser?

Auf dem Markt gibt es so viele extrem gute Marken, da kann man schlecht sagen: Wir sind die Geilsten und machen ALLES besser. Wir sehen und als „evolutionär“. Unser Anspruch ist, den Status-Quo für den einzelnen Athleten zu verbessern und kompromisslos etwas anzubieten, das in Punkto Qualität und Design einfach mehr zu bieten hat.

Wir haben nicht nur Neues entwickelt, sondern sind auch bewusst bei der Entwicklung von Sportbekleidung einige Schritte zurückgegangen und haben Materialien unter die Lupe genommen, die in der Vergangenheit bereits verworfen und mit synthetische Materialien ersetzt wurden. Diese „verworfenen“ Materialien haben in unseren Tests teilweise sogar bessere Eigenschaften aufgezeigt. Die Stoffe haben wir dann in den Evolutionsprozess mit eingearbeitet und weiterentwickelt. So haben wir es geschafft die verschiedenen Eigenschaften so zu kombinieren, dass wir nicht nur mit anderen Marken mithalten, sondern in vielen Bereichen noch neue Standards setzen können. In allen drei Disziplinen ist unser Aeroforce unter den schnellsten Materialien. Wir wollen den Markt nicht revolutionieren, sondern die Evolution der Produkte weiter voranbringen. Wir wollen die nächste Stufe erreichen.

Kannst du uns dafür ein Beispiel nennen?

Nehmen wir mal unser BE IRON ™ Dryrun T-Shirt als Beispiel. Hier haben wir ein Gewebe verwendet, das durch die Webtechnik sehr leicht und locker am Körper sitzt und dennoch gut Schweiß aufnehmen kann. Durch eine antibakterielle Behandlung fängt es nach dem Trocknen dennoch nicht an zu stinken. Dadurch muss man das Shirt auch nicht so oft waschen und belastet so weniger die Umwelt. Tatsächlich empfehlen wir nach dem Training das T-Shirt nur mit kaltem Wasser auszuwaschen und direkt aufzuhängen. Es trocknet unglaublich schnell und riecht danach immer noch wie frisch aus der Wäsche. Nur alle paar Male kann man es dann bei der 30 Grad Wäsche mitwaschen – Insgesamt einfach ein rundes Konzept, welches jetzt schon sehr viele Fans gefunden hat.

Andi Borcherer mit dem „BE IRON ™ Dryrun T-Shirt

Das können wir bestätigen, da wir das Shirt bereits ausgiebig testen durften. Aber was uns noch interessieren würde: Wofür steht eigentlich Fe226 und weshalb der Slogan #beiron ?

Witzig! Eigentlich ist das immer die erste Frage, die uns in Interviews gestellt wird. Der Name Fe226 ist eine Kombination aus Fe26 – das chemische Symbol für die Grundsubstanz Eisen – und aus 226 – die Gesamtstrecke für ein Ironman in Kilometern (3,8Km + 180 km + 42,2 km). Und unser Slogan #Beiron, also „Sei eisern“ ist ein wesentlicher Bestandteil der Fe226 DNA – um ein besseres Selbstbild zu definieren, um sich ein scheinbar unmögliches Ziel zu setzen. Um für dieses Ziel bei Wind und Wetter zu kämpfen, muss man aus Eisen gemacht sein.

Ihr seid Triathleten von Kopf bis Fuß und eine Bereicherung für unsere Sportart! Danke Nis für deine Worte und dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Wir wünschen dir viel Erfolg mit Fe226.

Dir auch Danke!

Für die Leser von Journey gibt es mit dem Code: „JRNEY20“ 20% auf Fe226 Klamotten unter https://fe226.com/de/


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